Candidate Experience | EXECUTIVE SERVICES GROUP https://www.esgroup.de Wed, 19 Nov 2025 10:29:54 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 https://www.esgroup.de/wp-content/uploads/2024/06/Favicon.png Candidate Experience | EXECUTIVE SERVICES GROUP https://www.esgroup.de 32 32 Unternehmerin der Zukunft 2025 https://www.esgroup.de/blog/unternehmerin-der-zukunft-2025/ Wed, 19 Nov 2025 10:29:20 +0000 https://www.esgroup.de/?p=244808

DUP Unternehmer Award-Verleihung 2025

Meine Auszeichnung als „Unternehmerin der Zukunft“ und „Service Champion“

Frankfurt am Main, 13. November 2025 – Die diesjährige DUP Unternehmer Award-Verleihung in Frankfurt war für mich ein Abend voller Inspiration, Begegnungen und unvergesslicher Momente.
Als Personalberaterin und Partnerin der EXECUTIVE SERVICES GROUP am Standort Nürnberg durfte ich eine besondere Ehre entgegennehmen:
So wurde ich gleich in zwei Kategorien ausgezeichnet – als „Unternehmerin der Zukunft“ sowie als „Service Champion“.
Eine Auszeichnung, die mich zutiefst stolz macht und die meinen beruflichen Weg auf eine wunderbare Weise bestätigt.

Nicole Osbelt wird als Service Champion ausgezeichnet
Vlnr: Jürgen Osbelt, Nicole Osbelt, Francesco Ferreri (Chief Digital Officer) DISQtrust
Bild: Offenblende/Taimas

Die Awards werden vom Deutschen Innovationsinstitut für Nachhaltigkeit und Digitalisierung (diind) sowie vom DUP UNTERNEHMER-Magazin verliehen. Sie ehren wegweisende Unternehmen und Persönlichkeiten, die digitale Transformation, Nachhaltigkeit und Unternehmenskultur aktiv gestalten. Umso bedeutsamer ist es für mich, dass die teilnehmenden Unternehmen einen mehrstufigen Prüfprozess durchlaufen, in dem Kriterien wie Innovationskraft, Digitalisierung, Nachhaltigkeit, Unternehmenskultur und Zukunftsfähigkeit umfassend bewertet werden. Dieser Ansatz würdigt nicht nur einzelne Projekte, sondern ein ganzheitliches, im Kerngeschäft verankertes Verständnis von modernem Unternehmertum – und ich freue mich sehr, dass meine Arbeit diesen Maßstäben entspricht.

Bild: Offenblende/Taimas

Die Veranstaltung selbst war geprägt von einer warmen, inspirierenden Atmosphäre. Unternehmerinnen und Unternehmer aus unterschiedlichsten Branchen und Kulturen kamen zusammen, um sich auszutauschen, voneinander zu lernen und neue Perspektiven zu entdecken. 
Ob Podiumsgespräch oder das lebendige Networking am Abend – jede Phase des Events war reich an wertvollen Impulsen, tiefgehenden Gesprächen und vielfältigen persönlichen Begegnungen.
Genau diese Mischung aus Offenheit, Vielfalt und gegenseitiger Wertschätzung machte den Abend für mich so besonders.

Was die Auszeichnungen für mich bedeuten

Preisverleihung Deutschen Innovationsinstitut für Nachhaltigkeit und Digitalisierung (diind) Die Ehrung zur „Unternehmerin der Zukunft“ würdigt Persönlichkeiten, die mit visionärem Denken, digitaler Kompetenz und nachhaltigen Strategien neue Maßstäbe setzen. Diese Auszeichnung bestärkt mich in meiner Zukunftsorientierung, meinem Mut, neue Wege zu gehen, und meinem Anspruch, Veränderungen aktiv und verantwortungsvoll voranzutreiben.

Bild: Offenblende/Taimas

Der Titel „Service Champion“ zeichnet Menschen und Unternehmen aus, die Servicequalität nicht als Pflicht, sondern als gelebten Wert verstehen. Für mich ist es eine große Freude, dass mein Engagement für Kundenzufriedenheit, persönliche Betreuung und eine konsequente Ausrichtung auf die Bedürfnisse von Kunden, Klienten und Kandidaten auf diese Weise anerkannt wird.

Beide Awards gehören zu den bedeutendsten Würdigungen im deutschsprachigen Mittelstand – und es erfüllt mich mit Dankbarkeit und Stolz, nun Teil dieses Kreises zu sein.

Mein Dank

Mein herzlicher Dank gilt den Veranstaltern und Organisatoren der DUP Unternehmer Award-Verleihung 2025, die mit großem Engagement einen Abend geschaffen haben, der mir noch sehr lange in Erinnerung bleiben wird.

Bild: Offenblende/Taimas

Ein ganz besonderer Dank geht an meine Kunden, Klienten und Kandidaten, deren Vertrauen, Wertschätzung und Stimmen diese Auszeichnung überhaupt erst möglich gemacht haben. Sie sind die Grundlage meiner Arbeit – und zugleich mein größter Antrieb, jeden Tag mit Leidenschaft, Professionalität und echter Freude für und mit Menschen zu arbeiten.

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KI im Executive Search https://www.esgroup.de/blog/ki-im-executive-search/ Fri, 22 Aug 2025 07:42:05 +0000 https://www.esgroup.de/?p=244252

KI im Executive Search – Effizienz trifft Erfahrung

Die Digitalisierung schreitet voran – auch in der Personalberatung.

Der Einfluss von Künstlicher Intelligenz (KI) auf unsere Branche ist aktuell ein beherrschendes Thema. Zahlreiche Beiträge auf LinkedIn und in entsprechenden Fachmedien zeigen eindrucksvoll, wie KI bereits heute Recruiting-Prozesse unterstützt: von der Transkription von Interviews über automatisierte Briefings bis hin zu intelligenten Agentensystemen, die selbstständig Termine koordinieren oder erste Screening-Prozesse durchführen können.

Wir bei der EXECUTIVE SERVICES GROUP beobachten diese Entwicklungen mit großem Interesse – und mit einer gesunden Portion Realitätssinn.

Denn so beeindruckend die technologischen Fortschritte auch sind:
Kein KI-System der Welt ersetzt das, was gute Personalberatung ausmacht.

KI ist Werkzeug. Beratung bleibt menschlich.

Ja, KI kann uns entlasten – insbesondere in administrativen Bereichen. Sie hilft uns, schneller zu strukturieren, große Datenmengen auszuwerten, Informationen aufzubereiten. Das verschafft Zeit für das Wesentliche. Doch aus Gesprächen mit unseren Klienten wissen wir: Es geht ihnen nicht um Geschwindigkeit allein. Es geht um Vertrauen. Um Verbindlichkeit. Um Verlässlichkeit in der Einschätzung von Menschen – und das ist nichts, was man an Algorithmen delegieren kann.

Wenn wir eine Führungspersönlichkeit für ein Unternehmen gewinnen wollen, dann beginnt das nicht mit einem Tool. Es beginnt mit einem Gespräch. Mit Zuhören. Mit Verstehen. Mit dem richtigen Gespür für Kultur, Persönlichkeit und Potenzial. Das alles kann keine Maschine leisten. Es braucht Menschen, die Menschen lesen können.

Datenschutz: Verantwortung endet nicht beim Tool

gläserner Mensch - sensible Daten müssen geschützt werdenBei aller Euphorie, ein wesentlicher Punkt, den es zu beachten gilt:
Mit KI wächst auch die Verantwortung.
Daten, mit denen KI arbeitet – Lebensläufe, Gesprächsnotizen, Feedbacks – sind hochsensibel. Die neue EU-KI-Verordnung (voll wirksam ab August 2025) stuft personalbezogene KI-Anwendungen als „Hochrisiko-Systeme“ ein. Entscheidungen, die rein automatisiert getroffen werden, sind datenschutzrechtlich problematisch – in vielen Fällen sogar unzulässig.

Für uns als Headhunter heißt das:
Wir bleiben verantwortlich – auch für die Tools, die wir nutzen.
Deshalb prüfen wir jede eingesetzte Anwendung hinsichtlich ihrer Konformität mit Datenschutz, Transparenz und Nachvollziehbarkeit. Wir dokumentieren Entscheidungsprozesse, setzen auf menschliche Prüfung („Human in the Loop“) und achten konsequent auf Datenethik.

Erfahrung, Einfühlungsvermögen und Augenhöhe

Besonders in der mittelständischen Industrie, mit der wir als EXECUTIVE SERVICES GROUP seit vielen Jahren eng verbunden sind, zählen nicht nur Fachkenntnisse und Karrierestationen. Es geht um Passung – nicht nur auf dem Papier, sondern im echten Leben. Um Werte, Haltung, Führungsstil. Um Loyalität, Mut, Empathie.

Wir sehen uns dabei nicht nur als Vermittler, sondern als Berater im besten Sinne des Wortes: als kritischer Sparringspartner für unsere Mandanten, als authentischer Gesprächspartner für Kandidaten. Diese Rollen kann keine KI übernehmen – auch in der nahen Zukunft (noch) nicht.

Technologie nutzen – Menschlichkeit bewahren

Wir nutzen KI dort, wo sie sinnvoll ist. Sie hilft uns, effizienter zu arbeiten, und verschafft uns Zeit für das, was zählt: das persönliche Gespräch, die ehrliche Einschätzung, die verantwortungsvolle Auswahl.

Denn am Ende geht es nicht darum, ob ein Prozess durch KI optimiert wurde. Es geht darum, ob die richtige Person gefunden wurde. Ob sie bleibt. Ob sie wirkt.

Und dafür braucht es nach wie vor das, worauf wir in der EXECUTIVE SERVICES GROUP seit jeher setzen: Vertrauen. Erfahrung. Und ein echtes Interesse am Menschen.

Denn:

Wir verbinden Menschen mit Unternehmen!

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Mitarbeitergewinnung und -bindung im öffentlichen Dienst https://www.esgroup.de/blog/fluktuation-oeffentlicher-dienst/ Thu, 12 Jun 2025 07:46:05 +0000 https://www.esgroup.de/?p=243655

Wie kann der öffentliche Dienst seine Leistungsträger und Leistungsträgerinnen langfristig binden?

Der dbb* geht 2024 von einer Personallücke im öffentlichen Dienst von 570.000 Stellen aus. Das ist ein Rekordhoch. Bei den Kommunalverwaltungen sind ungefähr 105.800 Stellen unbesetzt.

Das sind sehr beunruhigende Zahlen. Die zentralen Erkenntnisse der Studie von  Next:Public**, dem „Bleibebarometer Öffentlicher Dienst“ sind:

  • 80% der Beschäftigten können sich vorstellen, den Arbeitgeber zu wechseln.
  • Ein Drittel zieht sogar einen Wechsel in die Privatwirtschaft in Betracht.
  • Gründe für einen Wechsel: bessere Bezahlung, höhere Flexibilität, modernere Ausstattung sowie Anerkennung und Wertschätzung.

Das Personal in der öffentlichen Verwaltung ist das zentrale Leitungssystem und gilt damit als höchstes Gut.

Umso wichtiger ist es, zu überlegen, wie man die aktuellen Mitarbeitenden langfristig an den größten Arbeitgeber Deutschlands, den öffentlichen Dienst, binden kann. Hier ein paar Denkanstöße:

1. Verbindliche Führung

Peter Pächnatz*** von BEP Consult fasst das sehr treffend zusammen:

„Verbindliche Führung erleben Menschen dann, wenn Führungskräfte ihren Worten Taten folgen lassen. Dazu legen sie realistische, überprüfbare und verbindliche Vereinbarungen Führungskonzepte im öffentlichen Dienstfest. Sie helfen ihren Mitarbeitenden, die Vereinbarungen erfolgreich in die Realität umzusetzen. Die Problemlösung überlassen sie den Beschäftigten. So können für alle Erfolge sichtbar werden. Erfolge motivieren und stärken die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.“ Verbindliche Führung wird allerdings häufig nicht gelebt. „In der Verwaltung herrscht eine Fachkultur. Die Führungskräfte sind überwiegend mit Fachaufgaben beschäftigt, weil häufig durch Krankheit und offene Stellen personelle Kapazitäten fehlen. Führung von Menschen hat keine Priorität: Prioritäten werden entweder nicht gesetzt oder sind nicht durchzuhalten, weil die Politik permanent neue Aufgaben an die Verwaltung stellt.“ Das Ergebnis ist dann, dass Führungskräfte für solche Situationen nicht vorbereitet sind und sie letztendlich nicht verbindlich führen können, obwohl sie das gern möchten. Ohne verbindliche Führung werden sie von den Mitarbeitenden nicht ernst genommen und verlieren die Akzeptanz, was wiederum demotivierend wirkt. Das erfordert letztendlich eine Prozessoptimierung in der Zusammenarbeit von Verwaltung und Politik.

2. Mentoring

Mentoring im öffentlichen Dienst ist noch seltenViele Unternehmen im öffentlichen Dienst tun sich noch schwer, ihre internen und externen Abläufe an unsere heutige doch sehr schnelllebige Zeit anzupassen. Ein sehr guter Grund, ein Mentoring Programm auf- und umzusetzen. Bei einem Mentoring-Programm stehen erfahrene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter jungen Kollegen und Kolleginnen mit Rat und Tat zur Seite und so ist auch ein Know-How-Transfer gewährleistet. Die Mentees erhalten so den Zugang zum Netzwerk der Erfahreneren und unterstützt damit die Karriereentwicklung und die Bindung an den Arbeitgeber bzw. Arbeitgeberin. Andererseits können so auch die Nachwuchskräfte ihre Ideen und Vorschläge für eventuelle Neuerungen und Veränderungen bei ihren Mentorinnen und Mentoren platzieren. In einem Mentoring profitieren alle Projektbeteiligten voneinander.

3. Lebensphasenorientierte Personalarbeit

lebensphasen-orientierte PersonalarbeitMitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Verwaltung möchten Perspektiven haben, wie sie sich in ihrer Organisation weiterentwickeln können. Lebensphasenorientierte Entwicklungs- und Karrieregespräche nach einer Elternzeit oder Pflegephase bzw. Laufbahngespräche zu einer Umorientierung oder einen Quereinstieg in einen anderen Fachbereich können hier sehr hilfreich sein.

4. Sehr hohe Arbeitsbelastung durch Personalmangel

„Eine aktuelle Umfrage von Öffentlicher Dienst News unter 7500 Beschäftigten aus der Verwaltung, dem Kita-Bereich, der Polizei, dem Bildungsbereich oder dem öffentlichen Gesundheitssektor zeigt, welche Faktoren besonders belasten. Allem voran steht der massive Personalmangel. Fast drei Viertel (5481) stellen fest, dass in ihrer Behörde ausgeschrieben Stellen nicht besetzt werden können.
digitale Nomaden am mobilen ArbeitplatzDas führt zu einer hohen Arbeitsbelastung, steigenden Ausfallzeiten durch Krankheit – was wiederum die Belastung für die anwesenden Angestellten und Beamten erhöht. Neben dem Personalmangel sehen die Beschäftigten die hohe Arbeitsbelastung und zu viele Bürokratie als belastende Faktoren in ihrem Arbeitsalltag an. Fast 40 Prozent der Befragten sehen auch die mangelnde Digitalisierung und regelmäßige Überstunden als großes Problem an.“ ****

Um die Funktionsfähigkeit des öffentlichen Dienstes sicher zu stellen, muss es neue Denkansätze und deren Umsetzung geben. Dazu gehören Bürokratieabbau und eine konsequente Digitalisierung der Prozesse. Aber das allein wird nicht reichen. Damit die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gesund und motiviert bleiben und neue Fachkräfte gewonnen werden können, müssen die Rahmenbedingungen verbessert werden. Dazu könnten u.a. eine bessere Bezahlung und flexible Arbeitszeiten gehören.

5. Talente frühzeitig identifizieren und langfristig binden

Talentmanagement im öffentichen DienstTalentmanagement beginnt bereits bei der Rekrutierung neuer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Hierbei sind Kooperationen mit Hochschulen und die Teilnahme an Recruitingmessen wichtige Instrumente. Aber auch das Bewerben von Praktikumsplätzen und Werksstudententätigkeiten spielen eine große Rolle. So kann der Nachwuchs gute Einblicke in das breite Spektrum möglicher Tätigkeitsfelder des öffentlichen Dienstes gewinnen.

Wird ein Talent frühzeitig erkannt, kann mir einer langfristig verabredeten und schriftlich vereinbarten Personalentwicklungsplanung dieses Talent langfristig gebunden werden. Eine Auftraggeberin von unserer Personalberatung hat so eine Personalentwicklungsplanung über einen Zeitraum von 10 Jahren vereinbart und damit erfolgreich Leistungsträger und Leistungsträgerinnen begeistern, fördern und binden können.

6. Shared Leadership

Shared Leadership für zeitgemäße Führung im öffentlichen Dienst Shared Leadership bedeutet „geteilte Führung“. Es ist noch ein sehr junges Führungsmodell, welches die Führung und Verantwortung auf mehrere Köpfe aufteilt. Dies macht eine zeitgemäße Führung von Abteilungen und Projektteams möglich. Diese Modell kommt natürlich einerseits den jüngeren Generationen, die in den Arbeitsmarkt drängen, aber auch den vielen Teilzeitkräften, die nie eine Chance auf eine Führungsposition hatten, sehr entgegen.

Wenn zwei Führungskräfte sich eine Stelle teilen, wird das als Topsharing bezeichnet.

Dieses neue Führungsmodell birgt natürliche viele Chancen aber auch Risiken in sich. Bei der geteilten Führung bringen mehrere Personen ihre Perspektive in die Entscheidung mit ein. So können diese fundierter und erfolgreicher sein und somit erzielt das gesamte Team bessere Ergebnisse. Bei einer geteilten Führung innerhalb eines Projektteams wird die Verantwortung auf mehrere Schultern verteilt und die Mitarbeiterzufriedenheit steigt, weil die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in die Entscheidungsfindung mit einbezogen werden.

Riskant kann sein, dass wenn mehrere Personen am Entscheidungsprozess beteiligt sind, sich die Entscheidungswege verlängern bzw. Entscheidungen verzögert werden. Werden die Verantwortlichkeiten nicht exakt verteilt, kann das zu Irritationen und Missverständnissen führen.

Shared Leadership ist eine mögliche Option, Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen zu binden. Es muss aber vorher überprüft werden, ob die Umstellung der Prozesse auf dieses Führungsmodell im Aufwand-Nutzen Verhältnis steht.

Fazit:

Mitarbeiterbindung im öffentlichen Dienst ist kein „Nice-to-have“, sondern notwendige Voraussetzung für eine handlungsfähige Verwaltung. Es braucht klare Strategien, echte Beteiligung und den Mut, tradierte Strukturen zu hinterfragen. Wer binden will, muss individuell und flexibel sein, aber vor allem gestalten!

 

Quellen:

*https://www.dbb.de/artikel/personalmangel-im-oeffentlichen-dienst-auf-rekordhoch.html

 

**https://nextpublic.de/wp-content/uploads/2024/12/Studie_Bleibebarometer_Oeffentlicher_Dienst.pdf

 

***https://emag.springerprofessional.de/public/data/innovative-verwaltung/Ausgabe_5–2024/index.php?token=63582928#p=49

 

****https://www.linkedin.com/pulse/personalkrise-im-%C3%B6ffentlichen-dienst-besch%C3%A4ftigte-cirve/

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Schöne neue Arbeitswelt? https://www.esgroup.de/blog/arbeitswelt-im-wandel/ Thu, 26 Sep 2024 07:31:56 +0000 https://www.esgroup.de/?p=241960

Homeoffice, Remote Work, Workation oder doch lieber von 9 bis 5 ins Büro?

Einleitung: Die neue Arbeitswelt im Wandel

Die Arbeitswelt hat sich in den letzten Jahren durch technologische Fortschritte und den Einfluss der Globalisierung stark verändert. Homeoffice, Remote Work und digitale Nomaden sind heute keine Ausnahmen mehr, sondern fest etablierte Arbeitsmodelle. Dieser Wandel wurde nicht nur durch die Pandemie beschleunigt, sondern auch durch die steigende Nachfrage nach mehr Flexibilität und Work-Life-Balance. Arbeitgeber erkennen zunehmend die Vorteile einer flexiblen Arbeitskultur, während Arbeitnehmer neue Wege finden, Arbeit und persönliche Freiheiten zu verbinden. Doch welche Möglichkeiten und Herausforderungen bringt diese neue Arbeitsweise mit sich?  

Homeoffice: Flexibilität und neue Herausforderungen

digitale Nomaden am mobilen ArbeitplatzArbeiten im Homeoffice war vor einigen Jahren noch die Ausnahme, doch mittlerweile ist es in vielen Branchen Standard geworden. Arbeitnehmer profitieren von einer besseren Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben, da sie nicht mehr täglich pendeln müssen. Die eigene Wohnung wird zum Büro, was oft zu einer höheren Lebensqualität führt. Viele Menschen genießen es, sich ihre Arbeitszeit flexibel einteilen zu können und zwischendurch private Dinge zu erledigen, wie zum Beispiel den Haushalt oder die Kinderbetreuung.

Allerdings bringt das Homeoffice auch Herausforderungen mit sich:

  • Disziplin: Ohne die klare Trennung von Arbeitsplatz und Zuhause fällt es oft schwer, sich zu konzentrieren und diszipliniert zu bleiben.
  • Kommunikation: Der spontane Austausch mit Kollegen in der Kaffeeküche entfällt. Kommunikation muss aktiv organisiert werden, was in manchen Fällen zu Isolation oder Missverständnissen führen kann.
  • Ergonomie: Nicht jeder hat zu Hause einen optimal eingerichteten Arbeitsplatz. Rückenprobleme und mangelnde Bewegung können zu gesundheitlichen Problemen führen.

Workation: Der Arbeitsplatz im Ausland

digitale Nomaden am mobilen ArbeitplatzWorkation, also die Kombination aus Arbeit und Urlaub, bietet eine attraktive Möglichkeit, das Homeoffice vorübergehend an exotische Orte zu verlegen. Man kann die Vorzüge einer neuen Umgebung genießen und gleichzeitig seinen beruflichen Verpflichtungen nachkommen. Diese Mischung kann die Kreativität fördern, Motivation steigern und Burnout vorbeugen.

Vorteile einer Workation:

  • Kreativität: Die Arbeit in einer neuen, inspirierenden Umgebung kann kreative Blockaden lösen und neue Ideen fördern.
  • Erholung: Auch wenn man arbeitet, fühlt es sich oft weniger stressig an, wenn man nach Feierabend direkt ans Meer gehen oder einen Ausflug machen kann.
  • Netzwerken: In beliebten Workation-Hotspots trifft man häufig Gleichgesinnte, mit denen man sich austauschen und neue Kontakte knüpfen kann.

Herausforderungen einer Workation:

  • Zeitmanagement: Arbeit und Freizeit zu trennen, kann auf einer Workation besonders schwierig sein. Eine klare Struktur und Zeitplanung sind hier der Schlüssel.
  • Internetverbindung: Nicht jeder Ort bietet eine stabile Internetverbindung, die für die Arbeit unerlässlich ist. Vorab Recherchen zu möglichen Arbeitsorten sind wichtig.
  • Zeitzonen: Arbeiten in einer anderen Zeitzone kann die Koordination mit Kollegen und Kunden erschweren, insbesondere wenn Meetings anstehen.

Was bedeutet es, ein digitaler Nomade zu sein?

digitale Nomaden am mobilen ArbeitplatzEin digitaler Nomade zu sein bedeutet, ortsunabhängig zu arbeiten und gleichzeitig die Freiheit zu haben, regelmäßig den Standort zu wechseln. Digitale Nomaden nutzen moderne Technologien, um ihre Arbeit von überall auf der Welt auszuführen – sei es ein Café in Chiang Mai, ein Co-Working-Space in Berlin oder ein Strand in Mexiko. Oft haben sie keinen festen Wohnsitz und kombinieren ihre berufliche Tätigkeit mit einer Reiselust, die sie von einem Ort zum nächsten führt.

Der Lebensstil eines digitalen Nomaden bietet viele Vorteile, darunter:

  • Freiheit und Flexibilität: Digitale Nomaden können ihren Wohnort frei wählen und sind nicht an einen festen Arbeitsplatz gebunden.
  • Kultureller Austausch: Reisen und Arbeiten in verschiedenen Ländern ermöglichen es, neue Kulturen kennenzulernen und den eigenen Horizont zu erweitern.
  • Work-Life-Balance: Durch die Ortsunabhängigkeit können digitale Nomaden ihre Freizeitgestaltung optimieren, z.B. durch Aufenthalte in landschaftlich reizvollen Regionen.

Jedoch gibt es auch Herausforderungen:

  • Isolation: Da sie ständig unterwegs sind, fällt es vielen Nomaden schwer, enge persönliche Beziehungen aufzubauen.
  • Unsicherheit: Der ständige Wechsel des Arbeitsortes und die oft unsicheren Beschäftigungsbedingungen (Freelancing, befristete Verträge) können Unsicherheit erzeugen.

digitale Nomaden am mobilen Arbeitplatz

Nicht jeder Beruf ist für das digitale Nomadentum geeignet. Besonders gut funktionieren Tätigkeiten, die komplett online und ortsunabhängig ausgeübt werden können. Zu den wichtigsten Branchen, in denen digitales Nomadentum verbreitet ist, gehören:

 

  • IT und Softwareentwicklung: Programmierer, Softwareentwickler und IT-Berater können problemlos remote arbeiten, da ihre Arbeit in der Regel nur einen Laptop und Internetzugang erfordert.
  • Kreative Berufe: Grafikdesigner, Webdesigner, Texter und andere Kreative können ihre Projekte unabhängig vom Standort erledigen, solange sie die richtigen Tools haben.
  • Marketing und Social Media: Social Media Manager, Content Creator und SEO-Spezialisten arbeiten häufig ortsunabhängig und können ihre Aufgaben über das Internet erledigen.
  • Beratung und Coaching: Viele Berater und Coaches bieten ihre Dienstleistungen über Videoanrufe an, was ihnen ermöglicht, von überall auf der Welt zu arbeiten. 

Risiken des digitalen Nomadentums

Neben den vielen Vorteilen gibt es auch einige Risiken und Herausforderungen, die beim digitalen Nomadentum nicht unterschätzt werden dürfen:

  • Versicherungsschutz: Ein großes Thema für digitale Nomaden ist die Frage des Versicherungsschutzes. In vielen Ländern besteht eine andere Gesundheitsversorgung als in Deutschland. Daher ist es unerlässlich, eine internationale Krankenversicherung abzuschließen, die weltweit gültig ist.
  • Krankenversicherung: Viele Nomaden sind freiberuflich tätig und müssen sich eigenständig krankenversichern. Dies kann je nach Land und Versicherungsgesellschaft hohe Kosten verursachen.
  • Arbeitsrecht: Wer in einem fremden Land arbeitet, muss sich an die dortigen arbeitsrechtlichen Bestimmungen halten. Es ist wichtig, sich vorab über Visa-Vorgaben und Arbeitsgenehmigungen zu informieren.
  • Steuern: Digitale Nomaden müssen sich mit den steuerlichen Bestimmungen in den verschiedenen Ländern auseinandersetzen. Wer zu lange in einem Land bleibt, riskiert eine steuerliche Ansässigkeit, was unter Umständen Doppelbesteuerung nach sich ziehen kann.

Arbeiten in Europa vs. außerhalb Europas

digitale Nomaden am mobilen ArbeitplatzIn Europa genießen digitale Nomaden einige Vorteile, die sie außerhalb der EU nicht haben. Dank der Freizügigkeit innerhalb der Europäischen Union können Arbeitnehmer sich relativ unkompliziert in einem anderen EU-Land niederlassen und arbeiten. Sozialversicherungsabkommen zwischen den Ländern vereinfachen außerdem die Absicherung im Krankheits- und Rentenfall.

Vorteile in Europa:

  • Einheitliche Regelungen für Kranken- und Rentenversicherung
  • Freizügigkeit der Arbeitnehmer innerhalb der EU
  • Geringere bürokratische Hürden

 Außerhalb Europas wird es deutlich komplizierter:

  • Viele Länder erfordern spezielle Arbeitsvisa oder Aufenthaltsgenehmigungen.
  • Die Sozialversicherungssysteme sind oft weniger umfassend oder erfordern teure internationale Versicherungen.
  • In einigen Ländern gibt es strikte Vorschriften bezüglich des Arbeitsrechts, die ein Arbeiten als digitaler Nomade erschweren können.

 

Fazit: Freiheit mit Verantwortung

Das digitale Nomadentum bietet eine einzigartige Möglichkeit, Arbeit und Reisen miteinander zu verbinden. Doch es erfordert auch eine gute Planung und Verantwortungsbewusstsein, um die rechtlichen und gesundheitlichen Aspekte abzusichern. Wer die richtige Vorbereitung trifft, kann von den Vorteilen profitieren, ohne die Risiken zu übersehen.

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Personalrekrutierung für den öffentlichen Dienst: https://www.esgroup.de/blog/recruiting-oeffentlicher-dienst/ Tue, 06 Jun 2023 12:03:41 +0000 https://www.esgroup.de/?p=5439 …eine Herausforderung, der wir uns gern stellen!

Die EXECUTIVE SERVICES GROUP und ihre spezialisierten Berater unterstützen den öffentlichen Dienst bei der Rekrutierung von hochkarätigen Leistungsträgern und Führungspersönlichkeiten mittels Direktansprache.

Diagramm öffentlicher Dienst, Bund, Länder, KoommunenAlles begonnen hat 2005, als ein kommunales Entsorgungsunternehmen unsere Partnerin Alexandra Franz kontaktierte, weil man die Abteilungsleitung für den Bereich Winterdienst und Stadtreinigung besetzen wollte und es trotz mehrfacher Schaltung von Stellenanzeigen einfach nicht gelang.Als klassische Personalberatung für den technischen produzierenden Mittelstand haben wir uns dann in die Rahmenbedingungen für die Besetzung von offenen Vakanzen des öffentlichen Dienstes eingearbeitet, den TVöD und die Verwaltungsstrukturen studiert. Die Besetzung war so erfolgreich, dass Alexandra Franz von der ersten Auftraggeberin sofort weiterempfohlen wurde. Und seitdem ist der öffentliche Dienst auch für weitere Partner der Gruppe eine Schwerpunktbranche geworden.

Doch was sind eigentlich wichtige zu beachtende Faktoren bzw. Rahmenbedingungen für eine Personalberatung, die im öffentlichen Dienst tätig ist?


1. Auftragserteilung

Führungskräfte gesucht - Symbolbild Arbeitgeber mit LupeDie Auftraggeber im öffentlichen Dienst, d.h. Kommunen, Behörden und kommunale Tochtergesellschaften vergeben die Aufträge an externe Personalberatungen auf sehr unterschiedliche Art und Weise. Oft genügt eine einfache Angebotsabgabe, aber vielfach wird auch zur Teilnahme an einem sogenannten Vergabeverfahren eingeladen. Diese Verfahren sind in den letzten Jahren auf Onlineverfahren umgestellt worden. In der Regel ist eine Teilnahme daran sehr unkompliziert, allerdings haben wir uns auch trotz einer potenziell sehr interessanten Personalsuche schon sehr oft gegen eine Teilnahme entschieden.Gründe hierfür liegen hier allein im Datenschutz, da wir prinzipiell keine Angaben über abgeschlossene Mandate, vorherige und aktuelle Auftraggeber, Ansprechpartner in abgeschlossenen Projekten, Honorare und Umsätze mit anderen Auftraggebern im öffentlichen Dienst machen. Wir vereinbaren mit jedem unserer Auftraggeberinnen und Auftraggeber eine Verschwiegenheitsvereinbarung, an die wir uns selbstverständlich strikt halten.

2. Start des Suchprozesses

Wenn der Auftrag erteilt wurde, heißt es noch lange nicht, dass wir mit der Suche starten können. Oft müssen aufgrund der Gremienbeteiligung (z.B. Personalausschuss) noch die Stellenprofile abgestimmt werden, bevor eine Freigabe erfolgt. Lange Wartezeiten entstehen dann, wenn die Sitzungsabstände aufgrund von Ferien o.ä. sehr groß sind.

3. Das Stellenprofil

Aufgrund der engen Rahmenbedingungen des TVöD oder TVL bieten die Stellenprofile oft keinen Gestaltungsspielraum. Wenn ein wissenschaftlicher Hochschulabschluss (Master, Magister usw.) gefordert wird, hat eine wirklich geeignete Kandidatin oder ein geeigneter Kandidat mit FH-Abschluss keinen Zugang zum Bewerbungsprozess. Im Vergleich zur freien Marktwirtschaft gibt es hier Null Flexibilität.

4. Entscheidungsprozesse

Bezüglich der Entscheidungsprozesse haben wir sehr unterschiedliche Erfahrungen. Es gibt Auftraggeber, die nach einem Bewerbungsgespräch sehr schnell und zeitnah entscheiden und entsprechend reagieren. Es gibt allerdings auch Auftraggeber, die z.B. für die Erstellung eines Arbeitsvertrages mindestens 6 Wochen benötigen. Gerade in diesem Onboarding-Prozess ist Schnelligkeit gefragt, ansonsten sind Bewerberinnen und Bewerber, die ursprünglich bereits zugesagt haben, nicht mehr verfügbar.

Der Wettbewerb um Leistungsträger und Leistungsträgerinnen im öffentlichen Dienst ist hart. Es geht hier auch immer um Angebot und Nachfrage. Ca. 360.000 Stellen sind deutschlandweit nicht besetzt, dazu kommt noch der demographische Wandel und damit der zunehmende Abgang in Rente oder Pension. Je flexibler die Prozesse bei einem Rekrutierungsverfahren sind, desto höher sind die Chancen, eine freie Vakanz zu besetzen.

Sind Sie eine Kommune, eine kommunale Tochtergesellschaft und suchen hochkarätige Leistungsträger und Führungskräfte und haben Interesse an einer Stellenbesetzung mittels Unterstützung der Direktansprache? Dann sprechen Sie uns gerne an!

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Ein paar Gedanken zum Thema KI und Recruiting https://www.esgroup.de/blog/ki-und-recruiting/ Wed, 22 Mar 2023 11:56:22 +0000 https://www.esgroup.de/?p=5276 Das Thema künstliche Intelligenz – oder KI – ist gerade in aller Munde. KI wird immer smarter, immer professioneller und nimmt Einzug in viele Bereiche, ob im industriellen Kontext, der Forschung, der Medizin, im Internet etc. mit vielfach positiven Auswirkungen z.B. hinsichtlich der Automatisierung von Abläufen und der Optimierung repetitiver Prozesse.

künstiche Intelligenz in der PersonalberatungNimmt uns die KI mittelfristig die Arbeit weg? Sicherlich werden viele Jobs, die von Robotern am Band oder online Bots übernommen werden, wegfallen. Viele Berufe werden neu definiert oder fallen leider auch weg. Und was passiert mit denen, die im Dienstleistungssektor nah am Menschen arbeiten? Was ist mit uns, den Personalberatern und -beraterinnen, die im Kontext der Rekrutierungsaufträge zu Kunden und Kandidaten und Kandidatinnen Beziehungen aufbauen, die auf Vertrauen und enger Zusammenarbeit basieren?

Macht KI-gestützte Rekrutierung allgemein Sinn?

Definitiv, da sie aufgrund der Automatisierung von Prozessen die HR-Abteilung entlastet. Als einer der Vorteile wird erwähnt, dass die KI in kürzester Zeit nach einer Stellenschaltung, auf die eine große Anzahl an Bewerbungen erwartet wird, viel mehr Profile sichten und qualifizieren könne. Damit könne sich die HR-Abteilung auf wesentliche Themen konzentrieren.

Recruiting - Personalgespräche bleiben Vertrauenssache.

Kann die KI die Hard- und Softskills, Wechselbereitschaft und den „cultural fit“ aufgrund von zugesandten Lebensläufen und von im Internet gescannten Informationen in Social Accounts und Portalen wie Xing, LinkedIn, Facebook, Instagram etc. erkennen und ernsthaft bewerten? Können Chatbots die direkten Gespräche durch Personen ersetzen? Eine KI ist nur so gut, wie der Mensch sie entwickelt hat. Dazu müssen die passenden Kriterien hinterlegt werden,

Eine gewisse Skepsis ist vorhanden, da im Netz auch viele Fakes kursieren. In Zeiten von Social Media et all, gilt oft „der Schein trügt“. Wie gut erkennen die zur Suche eingesetzte KI und die Chatbots, ob sie ausgetrickst werden? Natürlich kann man den Menschen auch täuschen, aber ich bin der Meinung, die Intuition erfahrener Berater und Beraterinnen ist nicht so leicht auszutricksen.

Der Vorteil der Suche durch professionelle Personalberater und -beraterinnen

Und damit kommen wir zum Grundsatzthema in der Personalberatung:  wir werden als Berater und Beraterinnen einbezogen, eben weil es keine Rückmeldungen auf Stellenanzeigen gibt und es aufgrund des Fachkräftemangels um einen regen Kampf um die Spezialisten und Spezialistinnen geht, die man gezielt gewinnen muss. Wechselbereitschaft muss proaktiv geweckt werden, gerade bei den passiv Suchenden. Wir sind es auch gewohnt, um die Ecke zu denken, nicht nur in Buzzwords.

Bewerber und Chatbots

Als guter Personalberater oder -beraterin empfiehlt man auch andere nicht ganz 100% Profile mit Potential, die noch entwickelt werden können oder an anderer Stelle im Unternehmen passen würden. Diese Profile würden evtl. durch ein Raster fallen, wenn die hinter der KI hinterlegten Such- und Filter-Kriterien zu eng gefasst sind.

Wie gut sind Chatbots?

In vielen Unternehmen werden bereits intelligente Chatbots für den ersten Kontakt und zum Teil erste Gespräche eingesetzt. Aber kann der Chatbot erkennen, ob er auf der anderen Seite einem Menschen gegenüber “sitzt”, dessen Mimik, Sprache und Wortwahl er analysieren soll? Was ist mit sog. „Deepfakes“ und eingesetzten Filter bei online Video-Gesprächen? Und was ist mit introvertierten Menschen, die Schwierigkeiten haben im ersten, unbekannten Austausch? Fallen diese durch das Erstraster, weil sie evtl. missverstanden oder -deutet werden?

Oh wait… was ist mit der virtuellen Realität im weiteren Bewerbungsprozess? Führen Hologramme das Gespräch vor Ort in den Firmen? Muss man sich überhaupt noch in Person treffen? Hat dann jeder von uns seinen Avatar? Es geht noch weiter in der technischen Entwicklung, aber das ist ein Thema für ein anderes Mal…

Kann künstliche Intelligenz den besten Kandidaten finden?Stand heute: Wir bleiben am Ball

Ja, ganz ehrlich, KI ist sehr hilfreich gerade im Kontext der Automatisierung von Prozessen, aber sie wird im entscheidenden Prozess in der Rekrutierung, wenn es um die Gewinnung von Personal geht, den menschlichen Blick, das Ohr und vor allem das Gefühl (noch) nicht vollständig ersetzen.

Bis auf weiteres werden wir als Personalberater und -beraterinnen vor allem für den Mittelstand noch eine Weile bleiben, auch wenn wir definitiv auf Dauer Konkurrenz bekommen.

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EXECUTIVE SERVICES GROUP im dritten Jahr in Folge unter den besten Headhuntern Deutschlands! https://www.esgroup.de/blog/executivce-services-group-im-dritten-jahr-in-folge-unter-den-besten-headhuntern-deutschlands/ Thu, 13 Jun 2019 09:16:26 +0000 https://www.esgroup.de/?p=3412 Nachdem die EXECUTIVE SERVICES GROUP bereits in 2017 und 2018 als besterHeadhunter of the year im Bereich Candidate Experience nominiert war und in 2018 den begehrten Titel auch gewonnen hat, sind wir auch in 2019 auf der Shortlist gesetzt.

Ein Award für die besten Personalberater in Deutschland

Vorangetrieben durch den Recruitement-Marketplace Experteer, zeichnet dieser Award jedes Jahr die besten nationalen Personalberatungen für herausragende Leistungen in vier Kategorien aus. Dabei spielt die Kategorie „Candidate Experience“ eine zentrale Rolle, denn mit diesem Begriff wird die externe Wahrnehmung des Beraters durch Kandidaten beschrieben, d.h. Personalberatungen werden für herausragende Leistungen bei der Betreuung von Kandidaten für Ihre Mandate ausgezeichnet.

Was sind die Kennzeichen eines wirklich guten Personalberaters?

Die Auswahl der Personalberatungen basiert auf einer Befragung von Kandidaten zu Ihren persönlichen Erfahrungen mit dem Personalberatungsunternehmen in fünf verschiedenen Bereichen: Erstkontakt, Passgenauigkeit, Beratungsleistung, Know-how und Professionalität. Eine positive Candidate Experience ist ein entscheidender Faktor, um den Wettstreit um die besten Spezialisten und Führungskräfte zu gewinnen. Dies gilt besonders für KMU-Unternehmen, die Kernzielgruppe der EXECUTIVE SERVICES GROUP.

Wir freuen uns, dass unsere Arbeit von unseren Kandidaten, die wir bei ihrem nächsten Karriereschritt unterstützen dürfen, auch im dritten Jahr in Folge so hervorragend honoriert wurde. Eine großartige Bestätigung für alle Partner und Mitarbeiter der EXECUTIVE SERVICES GROUP, die sich diese Auszeichnung mit viel persönlichem Engagement, hoher Professionalität und Diskretion wirklich verdient haben.

Vielen Dank an alle, die uns mit ihrer Stimmabgabe so toll unterstützt haben!

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Headhunter of the Year 2018: 1. Platz in der Kategorie „Candidate Experience“ https://www.esgroup.de/blog/headhunter-of-the-year-2018-1-platz-in-der-kategorie-candidate-experience/ Sat, 23 Jun 2018 15:46:41 +0000 https://www.esgroup.de/?p=2306 Headhunter-of-the-Year-Preisverleihung
Am 14. Juni 2018 um 19 Uhr 48 war es soweit und die große Spannung im Gala-Saal des Bayerischen Hofs in München löste sich in Jubel auf!  Es wurden die Gewinner  des Headhunters of the Year -Awards 2018 in der Kategorie Candidate Experience bekanntgegeben.

Nachdem die EXECUTIVE SERVICES GROUP Personalberatung bereits 2017 zu den Nominierten in dieser Kategorie gehörte, war die Überraschung und Freude bei den Vertretern des Personalberater-Verbundes, der Münchner Partnerin, Daniela Lucas und dem geschäftsführenden Gesellschafter, Thomas Kottenhoff, um so größer, dieses Jahr als beste Personalberatung ausgezeichnet zu werden.

Eine hochkarätige Expertenjury sowie Kandidaten und Unternehmen bewerteten die Einreichungen zum „Headhunter of the Year“ und zeichneten die besten Personalberatungen des deutschsprachigen Raums in fünf Kategorien aus.

Die Kategorie Candidate Experience

Headhunter-of-the-Year-Award-VerleihungNeben den Kategorien Executive Search, Best Newcomer, Client Experience und Innovation spielt die Kategorie Candidate Experience eine zentrale Rolle, denn mit dem Begriff Candidate Experience wird die externe Wahrnehmung des Beraters durch Kandidaten beschrieben.

Der Mangel an TOP-Kandidaten ist ein anhaltender Trend, mit dem sich Personalberater immer intensiver auseinandersetzen müssen. Das Ringen um die besten Talente und Führungskräfte wird immer heftiger und aufwändiger. Ein entscheidender Faktor, um den Wettstreit für sich zu entscheiden, ist eine positive Candidate Experience.

Die Partner und Berater der EXECUTIVE SERVICES GROUP überzeugten die Kandidaten durch ihre herausragenden Bemühungen in den folgenden Punkten:

  • Erstkontakt: direkt, personalisiert, konkret
  • Passgenauigkeit der Position: Funktion, Branche, Weiterentwicklung, Karriereziel
  • Beratungsleistung: Interview, Gehaltsverhandlung, Vertragsabschluss, Karriereentwicklung
  • Know-how: Profil, Position, Unternehmen und Branche
  • Professionalität: Seriosität, Zuverlässigkeit, Integrität, Erscheinungsbild, Webauftritt

Nach de1. Platz für Headhunter-of-the-Year 2018 in der Kategorie Candidate Experiencer Nominierung in 2017 ist dieser 1. Platz ein weiterer Nachweis der stetigen professionellen, diskreten und persönlichen Arbeit unserer Berater und Partner. Danke an alle, die uns so herausragend bewertet haben!

Wir freuen uns auf neue, spannende und herausfordernde Projekte und stellen uns auch in Zukunft dem kritischen Urteil von Jury und Kandidaten.

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Bilderquellen:
Award-Aufnahmen:  2018 © by Thomas Kiewning | www.bkmediasolutions.de
Siegel: Experteer GmbH

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Headhunter of the year 2017: Die EXECUTIVE SERVICES GROUP wird unter die besten Personalberatungen gewählt! https://www.esgroup.de/blog/headhunter-of-the-year-2017-candidate-experience-3/ Mon, 30 Oct 2017 14:15:17 +0000 https://www.esgroup.de/?p=2012

Icon Qualitätssiegel "Nominee Headhunter of the year 2017"

Zum zweiten Mal verlieh eine Expertengruppe, zu der der Online-Karrieredienstes Experteer, die Zeitschrift Personalwirtschaft, der BDU und andere Vertreter aus Medien, Wissenschaft und Wirtschaft angehören, den Headhunter of the year-Award für 2017 in vier Kategorien für ausgezeichnete Leistungen.

Ziel des Awards ist, der Personalberatungsbranche eine Plattform zur Verfügung zu stellen und dadurch Trends, Aktivitäten und Innovationen von Unternehmen zu einem engen Austausch führen können.

Wir wurden als „Nominee“ in der Kategorie Candidate Experience unter die TOP 6 gewählt und zählen damit zu den besten Personalberatungen Deutschlands. In dieser Kategorie werden Personalberatungen für herausragende Leistungen bei der Betreuung von Kandidaten für Ihre Mandate ausgezeichnet. Die Auswahl der Personalberatungen basiert auf einer Befragung von Kandidaten zu Ihren persönlichen Erfahrungen mit dem Beratungsunternehmen in fünf verschiedenen Bereichen: Erstkontakt, Passgenauigkeit, Beratungsleistung, Know-how und Professionalität. Weitere Informationen und welche 30 Personalberatungen platziert wurden, können Sie auf Headhunter-Ranking 2017 nachlesen.

Vielen Dank an alle, die uns mit ihrer Stimmabgabe so toll unterstützt haben!

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