Nicole Osbelt | EXECUTIVE SERVICES GROUP https://www.esgroup.de Wed, 11 Feb 2026 15:28:54 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 https://www.esgroup.de/wp-content/uploads/2024/06/Favicon.png Nicole Osbelt | EXECUTIVE SERVICES GROUP https://www.esgroup.de 32 32 Maschinenbau am Wendepunkt https://www.esgroup.de/blog/maschinenbau-am-wendepunkt/ Wed, 11 Feb 2026 13:00:15 +0000 https://www.esgroup.de/?p=245133

Unter Druck gewachsen: Warum der Maschinenbau gerade jetzt seinen Charakter zeigt

Der deutsche Maschinenbau – das Rückgrat unserer industriellen Wertschöpfung – steht 2025/2026 an einem Wendepunkt. Vieles bewegt sich gleichzeitig: Märkte, Technologien, Erwartungen. Und mittendrin der Mittelstand, der sich oft pragmatischer und stabiler zeigt, als man von außen vermutet.
Wer in diesen Monaten durch Produktionshallen läuft oder in den Besprechungsräumen mit Entscheiderinnen und Entscheidern spricht, spürt schnell: Es ist eine Zeit, die fordert. Aber auch eine Zeit, in der viel Klarheit entsteht. Eine Zeit, in der Unternehmen bewusst zwischen „abwarten“ und „gestalten“ wählen.

Zwischen Druck und der Frage:

Wie machen wir weiter?

Die wirtschaftliche Lage ist angespannt. Produktion und Auftragseingänge sind in den letzten Monaten spürbar zurückgegangen. Gleichzeitig versuchen viele Unternehmen, ihre Belegschaften zu halten und Stabilität zu bewahren. Das ist nicht selbstverständlich. Es zeigt:
Hier sind Menschen am Werk, die langfristig denken – und Verantwortung ernst nehmen.

Gleichzeitig bleibt ein leiser Optimismus: Die Prognosen für 2026 lassen eine moderate Erholung erwarten. Nicht als Wendepunkt mit großem Knall und Konfetti. Eher als allmähliches Zurückfinden in planbarere Zeiten.

Und vielleicht ist genau das der Moment, in dem sich die richtigen Fragen stellen lassen.

Herausforderungen, die man kennt – und täglich spürt

Der Maschinenbau-Mittelstand kennt seine Herausforderungen längst. Sie stehen nicht plötzlich vor der Tür. Sie sind Teil des Alltags:

  • Fachkräftemangel, der nicht mehr nur eine Zahl ist, sondern Teams konkret trifft.
  • Steigende Kosten, die Entscheidungen vorsichtiger machen.
  • Digitalisierung, die gleichzeitig Chance und zusätzlicher Arbeitsberg ist.

Wenn Unternehmen berichten, dass ihnen die Zeit fehlt, Projekte sauber zu planen oder strategisch weiterzudenken, wirkt das nicht wie ein Zeichen von Schwäche. Es ist ein realistisches Bild einer Branche, die viel gleichzeitig balanciert.

Führung im Maschinenbau:

Zwischen Ruhe bewahren und Wandel steuern

Es fällt auf, wie viel heute von Führungskräften erwartet wird: Orientierung geben, Digitalisierung verstehen, Teams mitnehmen, eine neue Arbeitskultur prägen.

Und trotz all dieser Anforderungen begegnet man im Mittelstand häufig einer bemerkenswerten Haltung: „Wir machen Das Schritt für Schritt. Aber wir machen es.“

Das ist vielleicht die größte Stärke des Maschinenbaus:
Wandel wird nicht als Event verstanden, sondern als kontinuierliche Weiterentwicklung.

Digitalisierung – kein großes Projekt, sondern viele kleine Schritte

In vielen Gesprächen wird deutlich: Digitalisierung passiert. Mal bewusst geplant, mal eher beiläufig. Mal aus Begeisterung, mal aus Notwendigkeit. Wichtig ist: Sie geschieht.
Predictive-Maintenance-Modelle, datenbasierte Services und Automatisierung sind längst angekommen – nicht überall gleich tief, aber überall relevant.
Und auch wenn wirtschaftliche Unsicherheit herrscht, investieren rund 80 % der Unternehmen weiterhin in diesen Bereich. Das zeigt: Digitalisierung wird nicht mehr als Trend wahrgenommen, sondern als Basis künftiger Wettbewerbsfähigkeit.

Warum Personalberatung hier ein sinnvoller Partner sein kann.

Was vielen Unternehmen fehlt, sind nicht Ideen oder Ambitionen – sondern Menschen, die beides in die Umsetzung bringen können.
Das Tagesgeschäft lässt wenig Raum für die Suche nach Führungspersönlichkeiten, Spezialistinnen und Spezialisten oder Talenten, die die digitale Transformation mittragen.
Und genau an diesem Punkt kann eine Personalberatung unterstützen:

  • indem sie Menschen anspricht, die nicht aktiv suchen, aber offen für den richtigen Schritt sind,
  • indem sie Profile erkennt, die Technik, Führung und Veränderungsfähigkeit vereinen,
  • und indem sie Entlastung schafft, wo Unternehmen ohnehin stark gefordert sind.

Nicht als laute Lösung. Sondern als partnerschaftliche Ergänzung. Genau dafür stehen wir, die Partner der EXECUTIVE SERVICES GROUP. Sprechen Sie uns einfach direkt und unverbindlich an; gerne kommen wir mit Ihnen ins Gespräch. Ihre Ansprechpartner mit vertieften Branchenkenntnissen im Maschinenbau finden Sie hier: https://www.esgroup.de/branchen/personalberatung-maschinenbau/#ansprechpartner

FAZIT – Ein Ausblick ohne Glamour – aber mit Perspektive

Der Maschinenbau wird die nächsten Jahre weiter gefordert sein. Doch gerade jetzt entstehen Räume für bewusste Entscheidungen:
Wo wollen wir investieren?
Welche Kompetenzen brauchen wir?
Wie soll Führung in Zukunft aussehen?
Es müssen nicht die großen, radikalen Schritte sein.
Oft reicht ein klarer Impuls – und die richtigen Menschen an den entscheidenden Stellen –, um Stabilität, Orientierung und Richtung zu geben.
Und genau das ist der Kern:
Auch im Wandel bleibt der Maschinenbau eine Branche, die Verantwortung lebt und Zukunft gestaltet.
Nur eben Schritt für Schritt – und mit den Menschen, die diesen Weg tragen.

Quellen:

[X]  Grant Thornton (2026): Maschinenbau im Wandel – Aktuelle Trends und zentrale Herausforderungen. Rückgang von Produktion und Auftragseingängen. [grantthornton.de]

[X]  VDMA (2025): Jahresbilanz im Maschinen- und Anlagenbau. Maßnahmen wie Kurzarbeit, Stabilisierung der Belegschaften. [fertigungstechnik.de]

[X]  ifo Institut (2025/2026): Konjunkturprognosen für Deutschland. Erwartete moderate Erholung der Wirtschaft ab 2026. [ifo.de]

[X]  Editorialge (2025): 10 Zukunftstrends im deutschen Maschinenbau 2025. Prognose Fachkräftemangel (178.000 fehlende Beschäftigte). [de.editorialge.com]

[X]  Digital Engineering Magazin / it’s OWL (2025): Experteneinschätzungen von Günter Korder zu Nachwuchsmangel, F&E-Engpässen und strukturellen Herausforderungen. [digital-en…magazin.de]

[X]  PwC Maschinenbau-Barometer (2025): Einschätzung steigender Kosten – 86 % der Unternehmen betroffen. [pwc.de]

[X]  Mittelstand Heute (2025): Maschinenbau 2025 – 4 Top-Trends und Herausforderungen. Defizite bei Prozessdigitalisierung und Datenverfügbarkeit. [mittelstan…-heute.com]

[X]  Produktion.de / Atreus (2025): Aussagen und Einschätzungen zu Digitalisierung, Predictive Maintenance und Machine-as-a-Service. [produktion.de]

[X]  isap / Digitalisierung im Maschinenbau (2025): Investitionsverhalten (80 % investieren unverändert), Digitalisierungsschwerpunkte. [blog.isap.de]

[X]  Leader Magazin (2025): Leadership Trends. Bedeutung von empathischer, moderner Führung & psychologischer Sicherheit. [leadermagazin.de]

[X]  VDMA / McKinsey (2025): Wettbewerbsfähigkeit in einer neuen Ära. Bedeutung von operativer Exzellenz, Kostenstrukturen und Zukunftsinvestitionen. [mckinsey.com]

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Unternehmerin der Zukunft 2025 https://www.esgroup.de/blog/unternehmerin-der-zukunft-2025/ Wed, 19 Nov 2025 10:29:20 +0000 https://www.esgroup.de/?p=244808

DUP Unternehmer Award-Verleihung 2025

Meine Auszeichnung als „Unternehmerin der Zukunft“ und „Service Champion“

Frankfurt am Main, 13. November 2025 – Die diesjährige DUP Unternehmer Award-Verleihung in Frankfurt war für mich ein Abend voller Inspiration, Begegnungen und unvergesslicher Momente.
Als Personalberaterin und Partnerin der EXECUTIVE SERVICES GROUP am Standort Nürnberg durfte ich eine besondere Ehre entgegennehmen:
So wurde ich gleich in zwei Kategorien ausgezeichnet – als „Unternehmerin der Zukunft“ sowie als „Service Champion“.
Eine Auszeichnung, die mich zutiefst stolz macht und die meinen beruflichen Weg auf eine wunderbare Weise bestätigt.

Nicole Osbelt wird als Service Champion ausgezeichnet
Vlnr: Jürgen Osbelt, Nicole Osbelt, Francesco Ferreri (Chief Digital Officer) DISQtrust
Bild: Offenblende/Taimas

Die Awards werden vom Deutschen Innovationsinstitut für Nachhaltigkeit und Digitalisierung (diind) sowie vom DUP UNTERNEHMER-Magazin verliehen. Sie ehren wegweisende Unternehmen und Persönlichkeiten, die digitale Transformation, Nachhaltigkeit und Unternehmenskultur aktiv gestalten. Umso bedeutsamer ist es für mich, dass die teilnehmenden Unternehmen einen mehrstufigen Prüfprozess durchlaufen, in dem Kriterien wie Innovationskraft, Digitalisierung, Nachhaltigkeit, Unternehmenskultur und Zukunftsfähigkeit umfassend bewertet werden. Dieser Ansatz würdigt nicht nur einzelne Projekte, sondern ein ganzheitliches, im Kerngeschäft verankertes Verständnis von modernem Unternehmertum – und ich freue mich sehr, dass meine Arbeit diesen Maßstäben entspricht.

Bild: Offenblende/Taimas

Die Veranstaltung selbst war geprägt von einer warmen, inspirierenden Atmosphäre. Unternehmerinnen und Unternehmer aus unterschiedlichsten Branchen und Kulturen kamen zusammen, um sich auszutauschen, voneinander zu lernen und neue Perspektiven zu entdecken. 
Ob Podiumsgespräch oder das lebendige Networking am Abend – jede Phase des Events war reich an wertvollen Impulsen, tiefgehenden Gesprächen und vielfältigen persönlichen Begegnungen.
Genau diese Mischung aus Offenheit, Vielfalt und gegenseitiger Wertschätzung machte den Abend für mich so besonders.

Was die Auszeichnungen für mich bedeuten

Preisverleihung Deutschen Innovationsinstitut für Nachhaltigkeit und Digitalisierung (diind) Die Ehrung zur „Unternehmerin der Zukunft“ würdigt Persönlichkeiten, die mit visionärem Denken, digitaler Kompetenz und nachhaltigen Strategien neue Maßstäbe setzen. Diese Auszeichnung bestärkt mich in meiner Zukunftsorientierung, meinem Mut, neue Wege zu gehen, und meinem Anspruch, Veränderungen aktiv und verantwortungsvoll voranzutreiben.

Bild: Offenblende/Taimas

Der Titel „Service Champion“ zeichnet Menschen und Unternehmen aus, die Servicequalität nicht als Pflicht, sondern als gelebten Wert verstehen. Für mich ist es eine große Freude, dass mein Engagement für Kundenzufriedenheit, persönliche Betreuung und eine konsequente Ausrichtung auf die Bedürfnisse von Kunden, Klienten und Kandidaten auf diese Weise anerkannt wird.

Beide Awards gehören zu den bedeutendsten Würdigungen im deutschsprachigen Mittelstand – und es erfüllt mich mit Dankbarkeit und Stolz, nun Teil dieses Kreises zu sein.

Mein Dank

Mein herzlicher Dank gilt den Veranstaltern und Organisatoren der DUP Unternehmer Award-Verleihung 2025, die mit großem Engagement einen Abend geschaffen haben, der mir noch sehr lange in Erinnerung bleiben wird.

Bild: Offenblende/Taimas

Ein ganz besonderer Dank geht an meine Kunden, Klienten und Kandidaten, deren Vertrauen, Wertschätzung und Stimmen diese Auszeichnung überhaupt erst möglich gemacht haben. Sie sind die Grundlage meiner Arbeit – und zugleich mein größter Antrieb, jeden Tag mit Leidenschaft, Professionalität und echter Freude für und mit Menschen zu arbeiten.

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Resilienz – Immun in der Krise? https://www.esgroup.de/blog/resilienz-immun-in-der-krise/ Sat, 19 Dec 2020 08:55:28 +0000 https://www.esgroup.de/?p=4182 Resilienz in Form einer Pflanze Wir erklären, wie sich Resilienz effizient für ihre berufliche Entwicklung nutzen lässt.
Mit ihren schnellen Entwicklungen stellt uns die Arbeitswelt nicht erst seit der Corona-Krise vor einige Herausforderungen. Durch Globalisierung und Digitalisierung werden Abläufe schneller und komplexer.

Nichtdestotrotz hinterlässt auch die Pandemie deutliche Spuren auf dem Arbeitsmarkt und es lässt sich eine verstärkte Jobunsicherheit feststellen: Umstrukturierungen, Veränderungsprozesse oder Einsparungsmaßnahmen gehören bei vielen Unternehmen mittlerweile zur erforderlichen Tagesordnung – wir erleben zurzeit viel neue Normalität.

Zeiten, die das Thema Resilienz im Berufsleben mehr denn je erforderlich machen. Wir möchten aufzeigen, was Resilienz bedeutet und wie Sie sie dafür nutzen können, um ihre Karriere voranzutreiben.

Was bedeutet Resilienz?

Es gibt Menschen, für die sich die Frustspirale kontinuierlich nach unten dreht, weil sie resigniert der Meinung sind, die ganze Welt und das Schicksal hätten sich gegen sie verschworen. Und es gibt die Unerschütterlichen, die „Steh-Auf-Männchen“. Geraten sie ins Straucheln, halten sie sich an das Motto: Hinfallen, Aufstehen, Krone richten, Weitergehen. Diese Menschen unterscheiden sich in einer besonderen Eigenschaft, die den Kollegen in Krisenstimmung fehlt: Resilienz.

Der Begriff stammt eigentlich aus der Physik, bevor es sich die Psychologie zu eigen gemacht hat. Es beschreibt die Fähigkeit eines Materials, nach einer Belastung wieder in seinen Ausgangszustand zurückzukehren.

Resiliente Menschen haben eine gewisse Widerstandskraft gegenüber Rückschlägen oder Krisen. Sie bauen sich schneller wieder auf als andere, aber bedeutet nicht, dass resiliente Menschen alles an sich abperlen lassen. Vielmehr glauben resiliente Menschen daran, selbst etwas bewirken und eine Verbesserung herbeiführen zu können. Resiliente Menschen werden und bleiben aktiv – im Denken und im Handeln.

Aber es mag auch ein Trost für den einen oder anderen zu sein, auch die härtesten Brocken stecken schwere Schläge nicht einfach so weg. Jeder Mensch ist verwundbar und verletzlich. Studien haben gezeigt, dass fast alle Menschen nach Scheidung oder Jobverlust sehr lange daran zu knabbern haben, meist jahrelang.

3 Dinge die wir von resilienten Menschen lernen können

  1. Annehmen des Status Quo und Verantwortung übernehmen: Resiliente Menschen sehen sich nicht als fremdbestimmtes Opfer, denen das Schicksal übel mitgespielt hat. Sie bleiben stets der Kapitän Ihres eigenen Schiffes. Sie wissen, dass sie selbst Einfluss auf Ihr Leben nehmen können um aus einer schwierigen Situation zu kommen.
  2. „Shit Happens“! Sie versuchen nicht, Rückschläge zu leugnen, sondern akzeptieren Ihre Trauer, Wut und Zorn darüber. Doch dann geht es auch wieder weiter und das Ruder wird umgeschmissen – sie besitzen den unerschütterlichen Optimismus, dass sich die Dinge irgendwann wieder zum Positiven wenden werden.
  3. Krise als Chance: Ihre wirkliche Stärke ist, dass sie nicht Abwarten und Tee trinken. Sie passen sich den veränderten Bedingungen an, ziehen Ihre Schlüsse und Konsequenzen und ändern Ihre Strategie – setzen einen anderen Kurs. Sie schaffen es, die Krise als Chance zu sehen und gestärkt daraus hervorzugehen. Man könnte sagen, sie machen aus Zitronen Limonade.

Was Resilienz im Berufsleben als Soft-Skill bewirken kann

Resilienz ist zu einem zentralen Soft-Skill geworden. Arbeitnehmer mit diesen Fähigkeiten sind bei Unternehmen sehr gefragt. Bei den permanenten Veränderungen, das Tempo und der Erfolgsdruck im Berufsleben bleiben Rückschläge und Schwierigkeiten nicht aus. Da sind Mitarbeiter, die nicht den Kopf in den Sand stecken, sondern nach Lösungen suchen, wichtige und wertvolle Motivatoren für das Team und damit unersetzlich für das Unternehmen.

Falls Sie zu den Menschen gehören, die schon kleine Unzulänglichkeiten in den innerlichen Ausnahmezustand bringen, müssen Sie sich mit diesem Schicksal keineswegs abfinden. Diese Widerstandskraft können Sie trainieren. Manchmal reichen schon kleine Veränderungen im alltäglichen Handeln und Denken, um für die nächste Krise besser gewappnet zu sein.

Tipps für mehr Resilienz im Berufsleben

Resilienz - Mensch am Gipfel1. Denken Sie positiv und verlassen Sie die Opferrolle

Krisen führen meist auch dazu, sich selbst und seine Fähigkeiten in Frage zu stellen. Dabei haben Sie schon so vieles erreicht um dahin zu kommen wo sie heute stehen.

Bevor Sie selbst in Misskredit fallen lohnt doch ein Blick auf die kleinen und großen persönlichen Erfolge – sie werden staunen, was sie schon alles gemeistert haben! Der Schulabschluss, die Fahrprüfung, erfolgreiche Bewerbungsgespräche, ein schwieriges Kundengespräch, eine Gehaltsverhandlung oder ein Heiratsantrag?

2. Lassen Sie die Vergangenheit hinter sich und schauen Sie nach vorne

Viele Menschen hängen permanent der Vergangenheit nach, den Erinnerungen aus scheinbar besseren Zeiten. Egal, ob diese tatsächlich besser waren oder Ihnen Ihr Gehirn hier einen Streich spielt: Veränderungen gehören zum Leben.

3. Übernehmen Sie Verantwortung

Irgendwann kommen sie zu der Erkenntnis, dass es nicht hilft, dem Schicksal die Schuld in die Schuhe zu schieben, sondern dass Sie selbstbestimmt handeln müssen. Das ist manchmal sehr unangenehm. Wenn Sie unzufrieden sind, ist doch wichtig zu wissen Warum? Wenn Sie sich Ärgern, dann Worüber? „Reiß Dich zusammen“ hilft da oft nicht. Nehmen Sie sich kurz die Zeit sich ganz bewusst damit auseinander zu setzen – es hilft, wenn Sie den Dingen auf den Grund gehen. Vielleicht wird Ihnen klar werden, wie Sie selbst die Situation verbessern können.

Lernen Sie, diese zu akzeptieren! Wenn Sie Auto fahren, dann schauen Sie ja auch nicht die Straße über den Rückspiegel, sondern konzentrieren sich auf das hier und jetzt und wohin die Reise gehen soll. Und wer weiß, für was die Krise gut war?

4. Kontaktfreude – Bauen Sie ein Netzwerk auf!

In Krisenzeiten ist es besonders hilfreich, wenn man nicht alleine steht. Um Hilfe zu bitten wird oft als eigene Schwäche interpretiert – aber es braucht Mut und Kraft! Unzweifelhaft gibt es Probleme, die man nicht im Alleingang aus eigener Kraft lösen kann oder auch will. Umso wichtiger ist der Rat, sich in Krisenzeiten nicht in ein Schneckenhaus zurückzuziehen. Der Mensch ist ein „Rudeltier“!

Ein berufliches Netzwerk und Freundschaften zu Kollegen ist Gold wert und können in schweren Zeiten Unterstützung bieten. Man gewinnt Raum zum Handeln und erhöht dadurch die Fähigkeit Krisen- und Stress nachhaltig zu bewältigen. Seien Sie offen dafür, Hilfe von außen anzunehmen und an die eigenen Stärken erinnern. So finden Sie nicht nur schneller einen neuen Job, wenn Sie einmal gekündigt werden sollten.

 

Wir als Personalberater der EXECUTIVE SERVICES GROUP können in diesen Zeiten manchmal nur Mut und Zuversicht zusprechen – und manchmal auch die richtigen Impulse setzen. Dieses Thema verdient mehr Inhalt und gerade jetzt mehr Aufmerksamkeit. Wenn Sie also nach einem positiven Input suchen, dann hoffen wir Ihnen vielleicht dazu ein Stichwort gegeben zu haben, das sich lohnt zu vertiefen. Gerne stehen wir Ihnen auch zu mehr Informationen oder Methoden rund um Persönlichkeitsanalysen, Bewerbungstrainings und Karrierecoachings zur Verfügung. Kommen Sie auf uns zu!

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Wie sieht Ihr IDEALER Wunschkandidat aus? https://www.esgroup.de/blog/der-ideale-wunschkandidat-von-a-z/ Wed, 01 May 2019 21:52:53 +0000 https://www.esgroup.de/?p=3136 Unsere Partnerin in Nürnberg, Nicole Osbelt, hat nach hunderten Suchaufträgen und tausenden Kandidaten-Gesprächen sowie dutzenden Mediationen den idealen Wunschkandidat und Kandidatin von A-Z beschrieben.
Die einzelnen Begriffe sind mal mit Fachwissen und mal mit einem Augenzwinkern formuliert, so dass eine „bunte ABC-Liste“ entstanden ist, bei es das Eine oder Andere in dieser Form vielleicht nicht gibt.

Aber machen Sie sich selbst ein Bild . .

Welche Eigenschaften sollte Ihr neuer Mitarbeiter – Ihr Wunschkandidat – idealerweise in sich vereinen?


Authentisch

Je mehr Sie bei sich selbst sind, desto besser wird das Vertrauensverhältnis zwischen Ihnen und den Kollegen oder Vorgesetzten sein. Denn, damit jemand gerne mit Ihnen zusammenarbeitet, muss er das sichere Gefühl vermittelt bekommen, Ihnen vertrauen zu können. Sie tun sich also keinen Gefallen, wenn Sie sich verbiegen, falsche Erwartungen wecken und sich über oder unter Wert „verkaufen“. Blenden führt zwangsläufig zu Enttäuschungen und Erklärungsnot. Deswegen – seien Sie glaubwürdig und damit authentisch!

Begeisterungsfähig

Wer mit Freude seiner Arbeit nachgeht, hat Erfolg. Persönlich wie beruflich. In der Psychologie wird diese Freude an einer Tätigkeit selbst als intrinsische Motivation bezeichnet. Für Unternehmen wiederum ist es ein klarer Wettbewerbsvorteil, wenn deren Mitarbeiter nicht nur von außen für gewisse Ziele zu begeistern sind, sondern wenn die Motivation im Verhalten selbst begründet ist, also von innen heraus kommt. Denn so jemand widmet sich voller Elan seinen Aufgaben und geht ganz und gar darin auf. Er hat eine positive Grundeinstellung und packt Herausforderungen entsprechend dynamisch an.

Charismatisch

Darf es ein bisschen Charisma sein? Charismatischen Menschen fallen auf und es fällt Ihnen leicht, die Menschen in einem Raum für sich einzunehmen. Das spiegelt sich sowohl im Ausdruck, den sie ihrer Person in der Begegnung verleihen, wie auch am Eindruck, den sie dabei von ihrem Gegenüber mitnehmen, wieder. Wer als charismatisch empfunden wird, verfügt über eine besondere Ausstrahlung. Charismatische Menschen sind mehr als andere in der Lage selbstsicher aufzutreten und sich sprachlich treffend auszudrücken. Sie verfügen über eine zuverlässige Selbstkontrolle, weshalb sie gut mit ihren – in der Regel positiven – Gefühlen umgehen können. Mit ihrer starken Persönlichkeit haben sie oftmals zu manchen Dingen eine andere Meinung als die Mehrheit. -> Querdenker.

Durchsetzungsstark

Wer Ziele durchsetzen will, muss lernen, sich zu behaupten: teils mit Schärfe, dabei aber immer fair. Oft ist die Charaktereigenschaft eines guten Durchsetzungsvermögens gepaart mit einem starken Leistungswillen. Wer dies aufweist besitzt eine Kompetenz, um seine eigenen Ideen und Vorstellungen mit den passenden Argumenten auszustatten und somit standhaft und überzeugend sein Vorhaben realisieren kann. Aber Achtung: Der Unterschied zur klassischen Sturheit liegt in den aufgeführten Argumenten. Denn: nur wenn ein Vorhaben wohl begründet erscheint und glaubhaft nachvollziehbar ist, kann es erfolgreich und vernünftig durchgesetzt werden.

Emphatisch

In seiner grundsätzlichen Bedeutung verbinden viele Menschen mit dem Wort empathisch positive Eigenschaften,  die in die Richtung von Sympathie, Menschenkenntnis und dem Mitgefühl für Andere gehen. Solche Eigenschaften – also solch empathische Fähigkeiten – sind nicht nur im Privatleben wichtig, wenn man mit seinen Mitmenschen gut auskommen und stabile soziale Beziehungen haben möchte, sondern auch und gerade im Berufsleben spielt das Empathievermögen eine wichtige Rolle. Ohne empathische Führung wären zahlreiche Positionen im Berufsleben nicht denkbar.

Flexibel

FlexibiFlexible Mitarbeiterlität bedeutet zunächst nichts weiter als Anpassungsfähigkeit. Man ist flexibel, wenn man sich schnell und problemlos auf geänderte Anforderungen und Gegebenheiten einstellen kann. Auf den Beruf bezogen heißt das, dass Bindungs- und Verhaltensstruktur eher lockeren Charakter haben und Raum für mögliche Handlungsalternativen in einer Entscheidungssituation bieten. Dies setzt eine Person voraus, die einem Wandel aufgeschlossen gegenübersteht, fähig zur schnellen Umstellung und bereit für Veränderungen ist.

Gerecht

Was ein Mensch als „gerecht“ wahrnimmt ist hoch individuell und entspricht einem Wert, der besonders Führungskräften im unternehmerischen Umfeld viel abverlangt. Jemanden angemessen zu bewerten bzw. zu beurteilen stellt oftmals eine große Herausforderung dar. Fragt man das Team, was einen guten Leader ausmacht, so erwarten sie einen gerechten Vorgesetzten, das heißt, er soll so gerecht wie möglich belohnen, aber auch – falls nötig – so gerecht wie nötig sanktionieren. Gerechtigkeit ist allumfassend. Die Basis von Gerechtigkeit im Berufsleben bilden Kriterien, die im Vorfeld klar definiert und kommuniziert sind und Ziele die transparent gestaltet sind. Bei der Rekrutierung von neuen Mitarbeitern ist darauf zu achten, dass das Team divers zusammengesetzt wird. Gerecht halt!

Humorvoll

Beitragsbild Wunschkandidat Humorvoller MitarbeiterHumor macht vieles leichter – auch am Arbeitsplatz. Eine Eigenschaft, die in mancher Hinsicht für den einen oder anderen Wunschkandidaten sogar im Vorstellungsgespräch einen „Türöffner“ darstellen kann. Wer in einer schwierigen Situation seinen Humor behält, macht es sich und anderen leichter mit den einzelnen Stressphasen umzugehen. Lachen ist etwas ganz Natürliches, eine meist spontane Reaktion, die ebenfalls dabei helfen kann, Konfliktsituationen zu entschärfen.
Fazit: Humorvolle Menschen kommen meist sympathischer rüber!

Internationalität

Interkulturelle Kompetenz ist angesichts der fortschreitenden Globalisierung und einer zunehmend „bunteren Gesellschaft“ essentiell für den beruflichen Erfolg. Können Sie vorausgesetzte Fremdsprache fließend sprechen und schreiben? Dann haben Sie schon die halbe Miete. Es wird jedoch oftmals vorausgesetzt, dass Sie auch wissen, dass Kunden in anderen Teilen der Welt manchmal ein bisschen anders „ticken“. Unternehmen brauchen Führungskräfte und Mitarbeiter, die international ausgebildet sind und die Kultur sowie die Kundenbedürfnisse in den Märkten kennen und verstehen.

Je ne sais quoi – “… das unbestimmbare gewisse Etwas“

Beitragsbild Wunschkandidaten mit dem gewissen etwasKennen Sie das Gefühl, jemanden kennengelernt zu haben, der Sie fasziniert, ohne zu wissen warum? Versuchen Sie, ihrem Gegenüber das Gefühl zu geben: Ich bin etwas Besonderes! Den Gesprächspartner in seinen Bann zu ziehen, ohne dass dieser weiß, wie Sie das geschafft haben, stellt eines der . Das „Je-ne-sais-quoi“-Gefühl eben (zu Deutsch: das gewisse Etwas). Also eine Art undefinierbaren Eindruck, mit dem man sein Gegenüber verzaubert. Einen Eindruck, der in Erinnerung bleibt.

Kommunikativ

Ob im Kundengespräch, beim Mitarbeiter-Feedback oder in der Kaffeepause – Kommunikation findet an vielen Stellen im beruflichen Leben, mit unterschiedlicher Intention, statt. Sie kann mal einfach und mal schwieriger sein, je nachdem mit welchem Gegenüber wir es zu tun haben. Je höher Ihre Position ist, die Sie im Unternehmen einnehmen wollen, desto bedeutsamer wird Ihre kommunikative Fähigkeit sein. Denn eines ist klar: Treffen wir auf ein Gegenüber, kommunizieren wir sofort miteinander, bevor wir auch nur das erste Wort miteinander gesprochen haben. Wir klären sozusagen über die Körpersprache, wer in dem Moment „stärker“ und wer „schwächer“ ist. Dieses Status-Verhalten ist auch in Gesprächen zu beobachten: mal hat die eine Person für einen Moment die Oberhand, mal die andere. Je einfacher wir hin- und her wechseln können, desto sympathischer und kompetenter wirken wir und desto leichter fällt die Kommunikation mit dem Gegenüber. -> Netzwerker

Loyal

Ohne einen innerbetrieblichen guten Zusammenhalt kommen Unternehmen wirtschaftlich nur schwer voran. Loyalität ist eine Art ungeschriebener Vertrag zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Studien zeigen: Je länger Mitarbeiter zu einem Unternehmen gehören, desto loyaler agieren sie. Loyalität ist der Kitt, der Unternehmen zusammenhält. Sie kann Teams zusammenschweißen und Vorgesetzten den Rücken stärken. Loyal gegenüber seiner Firma zu sein, bedeutet, dass man sich aufrichtig und fair gegenüber seinen Vorgesetzten und Kollegen verhält – und eigene Ziele nur verfolgt, wenn sie den Zielen des Unternehmens nicht widersprechen.

Mutig

Wer Erfolg im Leben haben will, braucht Mut – das ist eine starke These!

Doch wenn wir Beitragsbild Mutige Mitarbeiter genau hinsehen, bedingt der Mut viele andere Eigenschaften in sich, die vermeintlich für das Erfolgreich-Sein auch wichtig sind. So etwas wie:   Beharrlichkeit, zielorientiertes Arbeiten, Lernen, Prioritäten setzen können, Selbstdisziplin, nicht gleich aufgeben und vor allen Dingen das mögen, was man tut.

Im beruflichen Alltag wird mit dem Begriff mutig eine gewisse Grundhaltung beschrieben – mehr als eine Art moralische statt physische Stärke. Diese „muss man nicht einfach so“ haben, sie ist (wieder) erlernbar. Jeder kann mutig sein. Vielleicht haben wir mutig sein verlernt: Als Kinder waren wir in vielen Situationen furchtloser, weil wir gar nicht wussten, was alles passieren kann. Heute grübeln wir oft lange über mögliche Konsequenzen nach und trauen uns weniger. Suchen Sie couragierte Mitarbeiter?

Netzwerker

Networking haftet immer noch ein eher schlechtes Image an. Besonders Frauen halten sich zurück. Dabei sind Netzwerker besonders erfolgreich im Job.
Grundlage für erfolgreiches Netzwerken ist Kooperation und das Geben und Nehmen. Sicher ist es sinnvoll, sich über die eigenen Ziele klar zu sein – aber wer nur sein Egoziel verfolgt, wird beim Netzwerken scheitern. Der wichtigste Impuls ist daher zu klären, was man für die anderen im Netzwerk sinnvoll einbringen kann – und dies dann ebenso proaktiv anbietet. -> Kommunikativ

Organisator

Sie wünschen sich einen Kandidaten, der Ziele in Arbeitsaufgaben umsetzen und dabei die verfügbaren Ressourcen optimal einbauen kann? Dabei soll er möglichst seine Erfahrungen aus der Vergangenheit mit einbeziehen und zukünftige Entwicklungen berücksichtigten können? Dann wünschen Sie sich einen Mitarbeiter mit den Fähigkeiten eines Organisators. Er kann zuversichtlich verschiedene Arbeitsaufgaben miteinander koordinieren und in eine sinnvolle Abfolge bringen.

Problemlöser

Problemlöser können erkennen, was ein Problem zu einem Problem macht; Menschen mit dieser Auffassungsgabe begreifen die Zusammenhänge von Ursache und Wirkung und darauf aufbauend ist es ihnen möglich, die mit dem Problem verbundenen Chancen und Risiken abzuwägen und neu zu bewerten. Gleichermaßen können sie geeignete Lösungen entwickeln und dabei auch die Beteiligten mit einbeziehen.

Querdenker

Der Querdenker hat die Fähigkeit, alles was andere als selbstverständlich und von Gott gegeben ansehen, zu hinterfragen. Seine häufigste Denksportaufgabe lautet: „Muss das so sein – oder geht es auch anders?“ Er sucht nach neuen Wegen und Betrachtungsweisen, da  er hofft, Probleme und Schwierigkeiten zu lösen, die vielleicht schon sehr lange die Menschen bedrücken. Der Querdenker ist verwandt mit dem Erfinder. Er recherchiert und denkt quer, um eine oft verblüffend einfache Lösung auf ein technisches, wirtschaftliches, logistisches oder soziales Problem zu finden. Dieses Problem wird in Unternehmen von der Mehrheit der Mitarbeiter häufig gar nicht erkannt, weil sie betriebsblind geworden sind. -> Charismatisch

Resilient

Resilienz oder psychische Widerstandsfähigkeit ist die Fähigkeit, Krisen zu bewältigen und sie durch Rückgriff auf persönliche und sozial vermittelte Ressourcen als Anlass für Entwicklungen zu nutzen. Weitere Synonyme die zur Beschreibung eines resilienten Mitarbeiters gerne verwendet werden sind zum Beispiel anpassungsfähig, robust oder ausdauernd.

Souverän

Das Wort Souveränität leitet sich von dem lateinischen Wort „superanus“ ab – In Bezug auf menschlichen Verhalt wird souverän sein mit selbstsicherem Auftreten gleichgesetzt. Souveränität ist eine nützliche Fähigkeit, die hilfreich ist um schwierige Situationen durchzustehen. Im beruflichen Kontext ist souveränes Auftreten unverzichtbar. Gleich ob Sie eine Führungskraft sind oder als Angestellter in einer Abteilung arbeiten, durch souveränes Auftreten und Verhalten fällt der Umgang mit Kollegen leichter und das Durchsetzen der eigenen Belange wird einfacher.

Teamfähig

Als Arbeitnehmer sind Sie dann teamfähig, wenn Sie willens als auch in der Lage dazu sind, sich in ein Team einzufügen. Dabei reicht es aber selten aus, nur mental dazu bereit zu sein. Sie müssen auch verschiedene Fähigkeiten im Gepäck haben, damit Sie erfolgreich in einem Team bestehen können. Denn es gilt die Herausforderung zu bestehen, verschiedene Menschentypen und Verhaltensrollen in einer Gruppe zu akzeptieren. Gleichzeitig müssen Sie in der Lage sein, mit den Unterschieden und Gemeinsamkeiten so umzugehen, dass Sie das effektivste und effizienteste Ergebnis erzielen. Ansonsten laufen Sie Gefahr, das ganze Team im Leistungsniveau nach unten zu ziehen.

Unternehmerisch denkend/ Unterstützend

Dass unternehmerisches Denken nicht nur für Firmeninhaber und Selbständige sinnvoll ist, ist eine Erkenntnis, die sich in der Arbeitswelt vielerorts durchgesetzt hat. Viele Chefs freuen sich, wenn ihre Mitarbeiter in ihrem Job Prämissen des unternehmerischen Denkens beherzigen. Was aber bedeutet eigentlich unternehmerisches Denken?

Ein Grundgedanke ist der, dass Arbeitnehmer mit den Interessen der Firma, in der sie arbeiten, so umgehen, als seien es ihre eigenen. Es geht dann stets darum, dem Unternehmen zu (noch) mehr Erfolg zu verhelfen. Dies geschieht, indem der Mitarbeiter effizient und effektiv handelt. Er hat die Wirtschaftlichkeit seines Tuns im Blick, und er setzt die richtigen Prioritäten. Mit seiner Firma identifiziert er sich, und er macht sich Gedanken darüber, wie Prozesse und Abläufe optimiert werden können. Kurzum: Sein oberstes Ziel ist der Erfolg seines Arbeitgebers, und er handelt entsprechend.

Visionär

Finden Sie heraus, was Sie einzigartig macht (nämlich das Spektrum Ihrer bunten Federn) und wie Sie Ihre Vorzüge am besten zu Ihrem eigenen Nutzen und gleichzeitig zum Wohle an derer einsetzen können. Entdecken Sie die Kraft Ihrer unkonventionellen Stärken und gehen Sie damit Ihren Weg. Leben Sie Ihre Einzigartigkeit aus, denn in unserer Gesellschaft setzt sich das Bewusstsein durch, dass jeder das darf! Statt massenkonformen Pflichterfüllern sind Individualisten mit Ecken und Kanten gefragt, die ihre Stärken kennen und auch einsetzen können. Denn Menschen, die gemäß ihrer Stärken und Präferenzen leben und arbeiten, sind erfolgreicher als andere. Je mehr ein Mensch seine Stärken und Potenziale ausleben kann, desto mehr Spaß hat er – und desto zufriedener ist er.

Wertschätzend

Wertschätzung ist ein zentrales Bedürfnis der Menschen – im Job genauso wie im Privatleben. Wir wollen, mit dem, was wir sind, was wir machen und geleistet haben, gesehen und anerkannt – eben gewertschätzt – werden. Richtig angewendet, setzt Wertschätzung enorme Kräfte frei und wirkt motivierend. Wertschätzung ist mehr – es ist eine Herzens- und Geisteshaltung, die immer auch den Menschen sieht und nicht nur dessen Ertrag.

Xenophil

Die Globalisierung hat unsere westliche Welt mitgestaltet und verlangt nach Offenheit allem Fremden und allen Fremden gegenüber– Xenophil bedeutet dies mit einem positiv eingestellten Blickwinkel zu sehen und stets aufgeschlossen zu sein.

Youtube-Fan und Generation Y

Sie passen einfach gut zusammen – das ist eher spaßig gemeint – aber das ein oder andere Katzenvidoe haucht einem trotzallem auch ab und an ein Lächeln ins Gesicht und regt zum Small-Talk an.  -> Humor

Zielorientiert

Als Zielorientierung wird die Eigenschaft oder Verhaltensweise einer Person bezeichnet, kontinuierlich auf die Erreichung eines festgelegten Zieles hinzuarbeiten – und zwar ebenso eigenständig wie andauernd.

„Der Langsamste, der sein Ziel nicht aus den Augen verliert, geht immer noch schneller als der, der ohne Ziel herumirrt.“ (Lessing) 

Die Aufzählung kann bestimmt beliebig weitergeführt werden – sollten Sie jedoch mehr aus dem Erfahrungsschatz von Nicole Osbelt wissen wollen, dann schauen Sie gerne bei ihr am Standort Nürnberg vorbei! Sie freut sich auf Sie.


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Arbeitsmarkt – Lust aufs Land – Fachkräfte für Mittelstädte https://www.esgroup.de/blog/arbeitsmarkt-lust-aufs-land-fachkraefte-fuer-mittelstaedte/ Mon, 23 Jul 2018 12:47:42 +0000 https://www.esgroup.de/?p=2393 Evangelische Akademie Tutzing„Zukunft Land – Land der Zukunft“, unter diesem Titel fand dieses Jahr vom 20./21.Juni 2018 das 3. Dialogforum zur Krisen- und Zukunfts-Festigkeit von Regionen und Kommunen in der Evangelischen Akademie in Tutzingen statt. Veranstalter war die TU Kaiserslautern, Lehrstuhl Regionalentwicklung und Raumordnung, die das diesjährige Thema „Mittelstädte: Schwarmstädte – Ankerstädte – Provinzstätte! Trends Herausforderungen, Perspektiven, Handlungsansätze“ mit hochkarätigen Sprechern aus Stadt und Landregionen bestückte.

Fragestellungen, die der Tagung zugrunde lagen, wurden aus mehreren Perspektiven und Sichtweisen geschildert und teilweise sehr kritisch und kontrovers diskutiert. Kernpunkte waren:

* Welche Herausforderungen und Entwicklungsoptionen für Mittelstädte und ländliche Räume bestehen?
* Welche Resilienzfaktoren sich daraus für die ländliche Regionen ergeben?
* Welche strategischen Innovationsprozesse die Entwicklungsperspektive für ländliche Regionen fördern
* Wie sind sozioökonomische Megatrends in diese Region erfolgreich zu gestalten?

Personalberaterin Nicole Osbelt beim Dialogforum in TutzingNicole Osbelt, Partnerin am Standort Nürnberg und Geschäftsführerin der OSBELT CCP Consult, widmete sich mit einem emotionalen Beitrag dem Thema „Arbeitsmarkt – Lust aufs Land – Fachkräfte für Mittelstädte“ und brachte die Realität aus der Praxis auf das Tableau. Der grundsätzliche Tenor der Diskussion ist offensichtlich, dass nicht nur der Unternehmensstandort, die Kultur, das Gehalt, die Infrastruktur und die Wohnungssituation eine wesentliche Rolle spielt. Vielmehr sind es die örtlichen Gegebenheiten, die für Bewerber wichtig sind. Findet kein soziales Leben und keine von der Örtlichkeit geschaffenen Kontaktpunkte nach dem Arbeitsalltag als Angebot statt, dann wird das Dreieck: Wohnen – Arbeiten – Einkaufen (Leben) alleine nicht ausreichen, Menschen für die Region zu begeistern.

Geschildert wurden erfolgreiche Mitarbeitergewinnungen für Unternehmen in der Provinz mit tollen Arbeitsumfeldern, die letztlich nach einem Jahr an den fehlenden Kontaktmöglichkeiten außerhalb der Arbeit scheiterten. „Zwei Stunden durch das Dorf marschiert, aber kein Mensch auf der Straße  – das engt Menschen, die soziale Kontakte auch zum Austausch brauchen, wie ein Korsett ein. Es stellt sich kein Heimatgefühl, sondern Heimweh ein – und da nützen die schönsten Straßen und neue Wohnungen nichts, wenn keiner da ist, mit dem man sich nett unterhalten, Abends treffen oder mal über den Zaun reden kann“.

Auch wenn die Themen einen hohen Tiefgang hatten, so hat doch die ein oder andere Schilderung aus dem Headhunteralltag der Veranstaltung eine humorige Note verliehen, die sich wunderbar auf das Netzwerken ausgewirkt hat.

Es war sehr spannend, kurzweilig und interessant! An das engagierte Team von Frau Univ.-Prof. Dr. habil. Gabi Troeger-Weiß einen herzlichen Dank  – es war eine ganz wundervolle, ehrliche und konstruktive Veranstaltung!

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Headhunting auf dem Land – bei Mittelständlern in der Provinz Karriere machen! https://www.esgroup.de/blog/headhunting-auf-dem-land-4/ Mon, 30 Oct 2017 12:03:40 +0000 https://www.esgroup.de/?p=1998 Die Orte heißen Merkendorf, Dombühl, Pyras, oder Medard. Oft leben an solchen Flecken nur ein paar Hundert bis tausend Menschen. Die Strukturen sind solide und Traditionen geprägt, es gibt einen Dorfkern, kleine, hübsche Einfamilienhäuser von viel Wald und Feld umrahmt. Die Einkäufe, Kindergärten und Schulen sind manchmal nicht direkt um die Ecke und manchmal muss man eine knappe Stunde mit dem Auto fahren, um die Stadt zu erreichen. Hier, auf dem Land, ist der gute deutsche Mittelstand zu Hause. Das weiss unsere Partnerin am Standort Nürnberg, Nicole Osbelt, als Headhunterin im Fränkischen sehr gut zu beurteilen.

Eine schwierige Ausgangssituation für die Personalsuche

Doch ihre Lage – abseits der Metropolregionen – wird für die Unternehmen zunehmend zum Problem. Nicht nur, dass die Unternehmen Standortnachteile haben, sondern sie kämpfen auch gegen die Konkurrenz großer Firmen. Ein Konzern scheint auch dem Nachwuchs eine vermeintlich attraktivere Laufbahn zu bieten. Nach der Studie ‚Deutschland 2030 – Die Arbeitsplätze der Zukunft‘, die der Wirtschaftsprüfer PricewaterhouseCoopers vorgelegt hat, wird die Zahl der Arbeitnehmer im Westen bis 2030 um vier Prozent sinken, im Osten Deutschlands sogar um zehn Prozent. Die leidvoll davon Betroffenen von diesem Rückgang ist vor allem die Provinz. Die wenigsten Fach- und Führungskräfte wollen für den Beruf in die Oberpfalz, das Frankenland oder in die Ländlichkeit der Rheinlandpfalz ziehen. Im Gegenteil, die Infrastruktur der Städte hat eine Sogkraft und ganze Familien ziehen eher vom Land weg. Schließlich möchte nicht nur ein Familienmitglied arbeiten, sondern auch der Partner – da sieht es mit der Auswahl von Positionen nicht mehr ganz so rosig aus.
Aber das Leben schreibt auch Erfolgsgeschichten! Menschen, die den Charme und die kleinen Gemeinschaften, Traditionen und Werte sehr zu schätzen weiß und gezielt nach solchen Orten suchen. Firmen, die tolle und Innovative Produkte bieten und durch Ihre Unternehmenskultur und Sozialleistungen punkten können. Doch wie wird damit umgegangen?

Welche Möglichkeiten haben Unternehmen, auf sich aufmerksam zu machen?

Die Menschen sind unterschiedlich zu motivieren und das muss nicht immer das Geld sein. Hier hat ein Unternehmen viele Möglichkeiten: eine klare Karriere-Perspektive, Angebote und Kostenübernahme zur Weiterbildung, Bezuschussung von Kita-Plätzen sowie flexible Arbeitsplatzgestaltung. Heute spielen auch das Unternehmensklima und die Kultur eine maßgebliche Rolle. Die Mitarbeiter sollen und wollen sich wohlfühlen! Das muss jedoch glaubhaft gelebt und sichtbar gemacht werden. Stichpunkt: Employer Branding und Personal Marketing – und zwar nach innen und außen. Die Kandidaten machen sich im Netz über das zukünftige Unternehmen schlau. Wer da bei den Bewertungsplattformen schlecht abschneidet, hat Schwierigkeiten, die Menschen vom Gegenteil zu überzeugen. Die positive Sichtbarkeit am Markt ist heute eine wichtige Säule.

Womit kann die Region außerdem punkten?

Die Menschen, die in Unternehmen außerhalb der Stadt arbeiten möchten, schätzen die Vorteile, die kleinere Strukturen bieten. Es ist doch so: In Großstädten ist es oft leichter, einen Job zu finden, als eine Wohnung oder ein Haus. Das ist auf dem Land anders. Außerdem bieten ländliche Regionen Charme und Flair. Je attraktiver eine Region wahrgenommen wird, desto leichter tun sich Unternehmen, Personal zu finden.

Wie gehen wir als Headhunter bei der Suche vor?

Ein wesentlicher Punkt ist  unser Netzwerk sowie Empfehlungen zur Direktansprache. Der größte Anteil der Positionen ist verdeckt auf dem Markt zu besetzen  – da ist immer ein waches Ohr am Markt gefragt. Wir kennen unsere Kandidaten und Kunden persönlich und setzten jede Anfrage sehr individuell um.

Wir bringen nicht nur Bewerber und Unternehmen zusammen, wir sind auch beratend tätig.

Mit der reinen Jobvermittlung ist es im seltensten Fall getan. Es gilt, mit dem Kunden Anforderungsprofile sowie Funktionsbeschreibungen zu erstellen. Zudem muss häufig das Organigramm erneuert und die Änderungen, die sich daraus ergeben können, besprochen werden.  Dann gilt es, die Bewerbungsgespräche zu führen und diese auszuwerten. Außerdem begleiten wir Kunden und Kandidat eng die ersten 100 Tage und stehen als Ansprechpartner zur Verfügung. Wir haben uns als Partner der Unternehmen etabliert, mit dem offen kommuniziert werden kann. Schließlich bedeutet jeder neue Mitarbeiter eine Veränderung für das Unternehmen, aber auch für den Mitarbeiter selbst verändert sich viel. Diesen Prozess begleiten wir auf Wunsch auch über die Zeit auch hinaus.

Wie lange dauert es vom ersten Gesuch bis zur Einstellung?

Das kann nicht pauschal beantwortet werden und ist abhängig von der Attraktivität der Firma und Funktion, der Enge der Nische, der marktbedingten Verfügbarkeit der Kandidaten, und so weiter. Im Durchschnitt ist die Position innerhalb von drei Monaten besetzt, es gibt jedoch auch Stellen, bei denen selbst wir einen langen Atem benötigen. Das muss stets mit dem Kunden offen und ehrlich besprochen werden.

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